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Aktuelle Nachrichten / News

Schornsteinfeger misst Kohlenmonoxid in Wohnung

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In Ober-Randstadt, in Südhessen, konnte eine Familie durch den Schornsteinfeger vor einer Kohlenmonoxidvergiftung bewahrt werden. Die Mutter von drei Kindern beklagte sich schon seit ein paar Tagen über Kopfschmerzen. Da sich die Symptome ausschließlich in ihren eigenen vier Wänden zeigten, vermutete die 46-jährige Mutter den Gefahrenherd im Haus. Nachdem sie den Schornsteinfeger gerufen hatte, bestätigte der die Vermutung: Ein viel zu hoher Wert von Kohlenmonoxid wurde in der Luft gemessen. Vermutlich steht der Gasaustritt mit einer defekten Heizung in Verbindung, die genaue Ursache ist aber noch nicht lokalisiert worden.
Bis zur Klärung des Falls, darf die Familie nicht zurück in die Wohnung. Eine Kohlenmonoxidvergiftung zeigt sich zunächst mit Schwindel, Kopfschmerzen, Bewusstlosigkeit bis hin zur Lähmung und dem Tod. Kohlenmonoxid ist eine chemische Verbindung, die geruchslos sowie geschmacksneutral ist. Bei einer unvollständigen Verbrennung von Kohlestoffen, entsteht das Gemisch aus Kohlenstoff und Sauerstoff.

Sie beklagen sich nicht über Kopfschmerzen und suchen trotzdem einen Schornsteinfeger? Wir zeigen Ihnen Schornsteinfeger in Ihrer Nähe. Dazu einfach oben im Feld die Postleitzahl eingeben.


"Falsche" Schornsteinfeger bringen kein Glück

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Seit Anfang des Jahres klingeln in ganz Deutschland "falsche" Schornsteinfeger an den Haustüren. Die verkleideten Personen geben vor, den Kamin überprüfen zu müssen. Sind die vermeintlichen Glücksbringer einmal in der Wohnung, bringen sie alles andere als Glück. Denn das einzige was überprüft wurde, waren die Schränke, und zwar auf Bargeld und Schmuck. Mit einer Schornsteinfegermontur verschafften sich Anfang Januar zwei Trickbetrüger den Zutritt zur Wohnung einer Seniorin in Nürnberg. Während ein Täter die ältere Dame abgelenkt hatte, suchte der andere in Schubladen und Schränken nach Wertsachen. Die Seniorin erwischte den Täter dabei allerdings auf frischer Tat, sodass ein größerer Schaden verhindert werden konnte. Ein paar gute Schmuckstücke hätten die Täter aber mitgenommen, wird die Dame nachher bei der Polizei aussagen.

Die Polizei gibt der Bevölkerung Tipps zur Schadensbegrenzung

Ein ähnlicher Fall ereignete sich ebenfalls in Koblenz. Während einer der Täter mit einer Hausbewohnerin in den Keller zur Heizungsanlage ging, musste sein Komplize ganz plötzlich auf die Toilette: Natürlich nur um Schränke zu durchforsten. Die Diebe nahmen Geld und Schmuck aus dem Haushalt mit. In Lübeck stellten sich ebenfalls Trickbetrüger als Schornsteinfeger vor- allerdings mit weniger Erfolg. Die Anwohner wurden skeptisch und verwehrten den Dieben den Zutritt zu ihren Wohnungen. Die Polizei rät Hausbewohnern, nur Schornsteinfeger mit Ankündigung rein zulassen. Besteht Grund für Zweifel, sollte man sich unbedingt die Lizenz zeigen lassen oder beim Schornsteinfegerbezirk anrufen.

Sie suchen einen "echten" Schornsteinfeger? Dann verlassen Sie sich auf unser Verzeichnis. Einfach oben die Postleitzahl eingeben und einen Glücksbringen in Ihrer Nähe finden.


Schornsteinfeger/ Kaminkehrer - Letztes Übergangsjahr für Bezirksschornsteinfeger!

| Dieses Jahr wird den Schornsteinfegern noch als Übertrittsjahr eingeräumt, ab dem 01.01.2013 fällt das Schornsteinmonopol komplett weg. Dann dürfen Hauseigentümer und Eigenheimbewohner ihren Schornsteinfeger des Vertrauens selbst wählen. Bisher wurde jedem Bezirk in Deutschland ein Schornsteinfeger zugeteilt, der die Kamine (Brennholz und Kaminholz) zweimal im Jahr wartet. Ende 2008 ist das sogenannte Schornsteinfeger-Gesetz, kurz SchfHwG, in Kraft getreten. Bezirke, die seit dem Jahr 2010 frei geworden sind, wurden zwar ausgeschrieben, allerdings erst einmal unter den Bezirksschornsteinfegern. Ab dem kommenden Jahr werden diese Stellen dann ohne Einschränkungen ausgeschrieben, sogar Schornsteinfeger aus dem Ausland dürfen dann deutsche Kamine kehren (Aufgaben Schornsteinfeger).


Wie bereiten sich Schornsteinfeger vor?

Schon jetzt haben sich über 100 freie Schornsteinfeger in einer EU-Firma zusammen geschlossen, die ihren Sitz in Österreich hat. Ab Ende des Jahres dürfen Schornsteinfeger in den Konkurrenzkampf treten – die Vereinigung hofft auf viele Aufträge. Für die Bezirksschornsteinfeger wird es nach der Übergangsfrist schwieriger: Sie müssen ihre Preise anpassen und ein größeres Arbeitsgebiet in Kauf nehmen. Doch auch Eigentümer sollten sich auf den Ablauf des Schornsteinmonopols einstellen. Wer einen freien Brandschützer beauftragen möchte, muss sich bis zum Ende des Jahres noch eine sogenannte Feuerstättenbescheinigung einholen. Die muss allerdings noch der bekannte Bezirksschornsteinfeger gegen Gebühr ausstellen. Je nach Eigentum und Bundesland variiert der Preis. Die Bescheinigung für ein Einfamilienhaus kostet ungefähr 10 Euro. Über die Angaben auf dieser Bescheinigung kann der neu beauftrage Schornsteinfeger ein Angebot erstellen. Verbraucherschützer gehen von einer Ersparnis zwischen zehn und 30 Prozent aus.


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Schornsteinfeger/ Kaminkehrer - Überholung der Ausbildungsinhalte

| Ab 2013 wird die Ausbildung zum Schornsteinfeger neu geregelt. Das Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn hat vergangenes Jahr neue Ausbildungsinhalte (Ausbildung Schornsteinfeger) ausgearbeitet, die sich an veränderte Rahmenbedingungen des Berufsbildes anpassen.

Mit dieser Veränderung ist die ab kommendem Jahr (2012/2013) in Kraft tretende Aufhebung der Monopolstellung der Schornsteinfeger gemeint. Die Schornsteinfeger bekommen ihre Aufträge dann nicht mehr an Postleitzahlen gebunden, sondern müssen zukünftig ihre Kunden selber werben.

Die Sachverständigen, die das neue Ausbildungskonzept ausgearbeitet haben, möchten die handwerklichen Abgrenzungen neu definieren und neue Tätigkeitsfelder erschließen. Zu den neuen Inhalten zählt unter anderem die Beratung von Kunden, ebenso wie die Ausarbeitung eines individuellen Energiekonzepts.

Der neue Ausbildungsplan beinhaltet auch die Auseinandersetzung mit baurechtlichen Maßnahmen zum Thema Feuerschutz. Nach welchen Richtlinien müssen Lüftungsanalagen gebaut werden? Oder wie sieht Brandschutzprävention in öffentlichen Gebäuden aus? Geplant ist diese neue Ausbildung ab 2013 (Qualifikation - Schornsteinfeger und Kaminkehrer).

Allerdings gibt es derzeit noch einige Contra-Stimmen in den Ministerien, die der Umsetzung des neuen Konzepts wenig Spielraum lassen. Denn wenn die Ausbildungsinhalte einmal im Verordnungstext stehen, müssen die Ausbildungsbetriebe diese auch einhalten. Viele kleinere Ausbildungsfirmen können den neuen Anforderungen aber so schnell nicht nachkommen, weshalb einige Ausbildungsstätten wegfallen würden.

Andererseits ist die Überholung der Ausbildungsinhalte unabdingbar, da sind sich alle einig. Noch diesen Monat treffen sich die Sachverständigen in Bonn, um zu einem Abschluss zu kommen. Im Frühling nächstes Jahres sollen die Neuerungen dann in den Verordnungstext eingefügt werden- im Jahr 2013 sollen die neuen Ausbildungsinhalte zum Schornsteinfeger erstmalig umgesetzt werden.


Neues Eigenheim: Ofen mit Wassertasche empfohlen

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Ein Bezirksschornsteinfegermeister sowie ein Energieberater verraten in einem Interview der Schwäbischen Post: Wer gerade sein eigenes Zuhause baut, sollte von Anfang an einen Ofen mit Wassertasche einplanen.

Bei diesem System werden sowohl die Heizkörper als auch das Nutzwasser von dem Zentralsystem beheizt. Dazu bedarf es ein Rohrsystem, das im Altbau nachträglich nur umständlich eingebaut werden kann.

Doch die Experten warnen davor: Energiehäuser sind heutzutage so gut gedämmt, dass der Schwedenofen nicht zu groß sein sollte. Sonst muss man während der Heizperiode die Fenster öffnen, weil es zu heiß wird.

Zu solch einem Ofen gehört ein passender Schornstein. In einem Altbau ist es möglich, Schornsteine im Nachhinein anzubauen. Oder aber an einen bereits vorhanden Schornstein einen weiteren Ofen anzubauen.

Schließt man zwei Öfen an einen Schornstein an, muss man darauf achten, dass die Schornsteine groß genug für den Schadstoffabzug sind. Außerdem darf man in diesem Fall keine offenen Kamine beheizen, sondern nur Kamine mit einer Tür.


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